Mit 3 : 1 konnte die SpVgg Selbitz den Bezirksligisten ATS Kulmbach in ihrem vorletztem Testspiel in die Schranken weißen.

 

SpVgg Selbitz gg. ATS Kulmbach = 3 : 1 (2 : 0)

SVS: Schall (46./Pas.Meister) - Schuberth (46.(Schödel), Thierauf (72./Hässler), Schmidt, Gezer (72./Schimmel), Horn (52./Sienon), Edelmann, Pohl (68./Pat.Meister), Lang, Strootmann (46./Herrmann)

ATS: Pohl, Baumgartner, Konradi, Buchta, Schatz, Nacak, Topal, Werther, Bär, Sesselmann, Aiblinger

Tore: 29.Min. 1 : 0 Horn, 43.Min. 2 : 0 Thierauf, 76.Min. 3 : 0 Gezer, 85.Min. 3 : 1 Topal

SR: Jonathan Bär (SV Friesen)

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Der klassenhöhere Verein aus Selbitz übernahm vom Anstoß weg die Initiative. Angriff auf Angriff rollte auf das Kulmbachr Tor. Pohl, Schuberth und Gezer hätten bereits in der Anfangsphase ihre Farben in Führung bringen müssen. Der ATS Kulmbach, der ohne Auswechselspieler angetreten war, tat sich gegen die druckvolle Selbitzer Spielweise schwer. Die vielen Tormöglichkeiten schmeckten dem Kulmbacher Trainer Florian Ascherl überhaupt nicht. Zwar wehrte sich seine Truppe nach Kräften, aber Selbitz war in der ersten Hälfte dem Bezirksligisten in allen Belangen überlegen. Einziges Manko auf Selbitzer Seite war einmal mehr die mangelnde Chancenverwertung. "Nach zwanzig Minuten hätte es 4:0 stehen müssen. Ein Spiegelbild der bisherigen Saison", haderte Trainer Henrik Schödel nach der Partie. Erst nach einer halben Stunde münzte Christian Horn, nach feinem Gezer-Zuspiel, die Überlegenheit in zählbares um. Florian Thierauf, der auffälligste Selbitzer Akteur, erhöhte kurz vor dem Pausentee per feinem Solo auf 2:0.

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Nach etlichen Wechseln auf Selbitzer Seite kam dann nicht mehr der Spielfluss der ersten Halbzeit auf. Kulmbach war nun besser in der Partie, richtig gefährlich wurde es aber selten vor dem Selbitzer Kasten. Erst in der Schlussviertelstunde kam noch einmal Schwung in die Partie. Zunächst erzielte Kaan Gezer im Nachsetzen das 3:0, dann verkürzte der ehemalige Rehauer Ahmet Topal für die Bierstädter. Der Landesligist bot vor allem in der ersten Hälfte ansehnlichen Kombinationsfußball, ging aber einmal mehr äußerst fahrlässig mit den herausgespielten Torchancen um. "Insgesamt bin ich aber zufrieden, wir sind in guter Verfassung. Wenn wir die Chancenverwertung besser hinbekommen, dann bin ich zuversichtlich für die restliche Saison", sieht Schödel sein Team gerüstet für die in zwei Wochen beginnende Restserie. 

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Spielbericht: Thomas Popp ; Bilder: Bernd Herrmann