Landesliga, 28. Spieltag
Freitag, 07.04.2017, 18:00 Uhr
BD-Sensors Sportpark, Röslau
"Vorwärts" Röslau 3 : 1 SpVgg Selbitz

J.Smrha (29.)

M.Tamo (62.)

M.Siniawa (66.)

       P.Hager (77.)
Schiedsrichter:  Constantin Scharf (Pressath) Zuschauer: 250

Der FC Vorwärts gewinnt das Landesliga-Derby gegen Selbitz mit 3:1. Damit verschafft sich die Fuhrmann-Elf etwas Luft im Abstiegskampf.

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Was Röslau zuletzt vermissen ließ, packte es in diesem Hochranken- Duell mächtig aus. Mit selten gesehener Effektivität holten sich die Gastgeber diese drei wichtigen Punkte im Abstiegskampf. Ob verdient oder nicht, war den Fuhrmann-Schützlingen ziemlich egal. Selbitz hatte unterm Strich mehr vom Spiel, musste aber erkennen, dass ohne echten Stürmer kaum ein Spiel zu gewinnen ist. Dennoch hatten die Gäste aus dem Frankenwald gute Chancen. Einmal rettet der Pfosten für Vorwärts, zweimal blieb die Pfeife des Schiedsrichters bei Szenen stumm, in denen es streng nach Elfmeter roch.

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Das Spiel begann, wie viele Spiele beginnen: mit Abnutzungskampf im Mittelfeld. Echte Torchancen blieben zunächst rar. Ein Abwehrspieler brachte seine Vorwärts-Elf in die Erfolgsspur. Mit einem wuchtigen Kopfball - nach einem Benker-Freistoß - ließ Smrha Gästekeeper Möschwitzer nicht den Hauch einer Chance. Diese 1:0-Führung spielte den Platzherren in die Karten. Selbitz musste mehr machen. Die Gäste übernahmen auch mehr und mehr die Initiative, doch in entscheidenden Augenblicken fehlten Entschlossenheit und Kaltschnäuzigkeit.

Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine. SpVgg-Trainer Hendrik Schödel blieb bei seiner Taktik. Aus einem massiven Mittelfeld sollten seine Schützlinge immer abwechselnd in Röslauer Abwehrlücken stoßen. Das klappte in Ansätzen gut, aber das vorentscheidende 2:0 fiel auf der anderen Seite. Jankovsky brach auf der linken Seite durch, und Tamo stand in der Mitte goldrichtig. Wieder war Möschwitzer chancenlos. Das 3:0 fiel nach dem selben Muster. Dieses mal leistete Benker die Vorarbeit.

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Mit dem 3:0 im Rücken müsste alles klar sein? Gäste-Trainer Schödel setzte alles auf eine Karte, und wechselte gleich drei neu Spieler auf einen Schlag ein. Röslau war verblüfft und kassierte prompt den ersten Gegentreffer. Die Gäste witterten noch einmal Morgenluft.

In der Schlussphase rächte sich Schödels Auswechselmaßnahme: Torwart Möschwitzer verletzte sich bei einem Pressschlag schwer und konnte nicht mehr weiterspielen. Schott, erst kurz vorher eingewechselt, stellte sich zwischen die Pfosten, fehlte aber bei der Aufholjagd. In der Schlussphase verloren die Frankenwälder noch Edelmann, der nach zwei Fouls die Ampelkarte sah.

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Die Selbitzer werden also weiter auf die entscheidenden Punkte im Kampf um den Klassenerhalt warten müssen. Und am Sonntag kommt Quelle Fürth. Für Röslau war zumindest an diesem Abend die Fußballwelt in Ordnung. Die Mannschaft überzeugte mit unbändigem Kampfgeist, und hatte in Herrmann, Benker und Jankovsky ihre Antreiber. Den Ausfall Walters kompensierten sie mit Teamarbeit. Selbitz hatte sich den Auftritt anders vorgestellt. Schuberth und Thierauf verdienten sich die besten Noten.

Textequelle: www.frankenpost.de ; Bilder: www.anpfiff.info

Aufstellung FC "Vorwärts" Röslau Aufstellung SpVgg Selbitz
 1  Sebastian Blechschmidt 1  Mario Möschwitzer (C)
4  Jaroslav Smrha  4  Thomas Mallik
 5  Sebastian Knoblauch  5  Yannick Schuberthauswechslung
 8  Mohammad Tamo 6  Florian Thieraufgelbe karte
 10  Sebastian Hermann (C)  7  Martin Damrotgelbe karteauswechslung
12  Marco Siniawaauswechslung  10  Kevin Winterauswechslung
13  Robin Hostalek  14  Felix Edelmanngelbe kartegelb rote karte(89.)
15  Patrick Lima 17  Maximilian Lang
 16  Tobias Benkergelbe karte 25  Pascal Hager
 17  Jakob Schmidtauswechslung  28  Niclas Hübler
19  Lukas Jankovsky  31  Pascal Findeiß
Ersatz Ersatz
 23  Adrian Kießling (ETW) 29  Andreas Schall (ETW)
 3  Sahin Yilmaz 3  Pascal Spindler
6  Norbert Ferstlauswechslung  8  Sebastian Schottauswechslung
7  Florian Spörl  18  Victor Rolphauswechslung
14  Carsten Söllnerauswechslung  22  Marco Bernegggelbe karteauswechslung
Trainer Trainer
 Rüdiger Fuhrmann  Henrik Schödel