Am Samstag, Anstoß 15 Uhr, steht für die SpVgg Selbitz das erste von zwei richtungsweisenden Heimspielen hintereinander auf dem Programm.

Zunächst gibt der Aufsteiger SpVgg Erlangen seine Visitenkarte in der REWE-Arena ab, ehe das Spiel gegen die SpVgg Bayreuth II zur Kärwa, genau eine Woche später, die Rückrunde der Landesliga einleitet.

Der Aufsteiger aus Erlangen befindet sich aktuell mit 14 Punkten ebenfalls in der stark gefährdeten Tabellenregion. Die Siemensstädter haben deshalb vor 2 Wochen die Reisleine gezogen, ihren Trainer freigestellt und mit Bernd Fuchsbauer, der das Team bereits von 2011 bis 2016 erfolgreich betreute, einen Hoffnungsträger zurückgeholt.

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Die Schödel-Elf konnte zuletzt in Schwabach ihre lange Negativserie auf fremden Plätzen beenden, und sich durch eine geschlossene und vor allem konzentrierte Mannschaftsleitung ein torloses Remis erkämpfen. Der Punkt und die Tatsache, endlich einmal wieder zu Null gespielt zu haben sollten Balsam für das angeknackste Selbstvertrauen der blutjungen Truppe sein. Gerade in dieser so wichtigen Phase, in der man sich mit einem möglichen Sieg etwas von den gefährdeten Plätzen absetzen könnte, schlägt die personelle Keule bei der SV zu. Neben den Langzeitverletzten Thierauf und Frank stehen aus privaten Gründen am Wochenende Bernegg und Edelmann nicht zur Verfügung. Strootmann und Czaban fehlen aus studienbedingt, bzw. beruflichen Gründen ohnehin bis mindestens nach der Winterpause. Darüber hinaus haben sich Findeiß, Pohl und auch Spindler im Trainingsbetrieb Zerrungen zugezogen. Ob es bei einem der Drei doch noch zu einem Einsatz gegen Erlangen reicht, wird sich wohl erst am Spieltag entscheiden. Auf jeden Fall wird Trainer Henrik Schödel zu einigen Umstellungen, vor allem in der Defensive, gezwungen sein. Es ist durchaus möglich, dass also der ein oder andere Akteur aus der U19 und dem Juniorteam zum Kader stoßen wird und sogar auf einen Einsatz hoffen darf.

Gerade in solchen schwierigen Situationen hat die Selbitzer Mannschaft aber in der Vergangenheit Charakter bewiesen uns ist zuweilen – gerade bei Heimspielen - über ihr Limit gegangen. Diesen Spirit erwarten die Selbitzer Verantwortlichen auch wieder von ihrem Team gegen den Namensvetter aus Mittelfranken.

Aufgebot: Schall, Brunhuber – Caliskan, Damrot, Findeiß (?), Gezer, Hager, Häßler, Herrmann, Lang, Pat. Meister, Ouvina, Pohl (?), Schmidt, Schuberth, Horn, Spindler (?), Wich;