Im vorletzten Heimspiel der Saison will die SpVgg Selbitz mit einem Sieg gegen den bereits abgestiegenen SSV Kasendorf die vierzig Punkte-Marke knacken. Doch Trainer Henrik Schödel warnt vor dem Schlusslicht.
 
Im vorletzten Heimspiel der Saison empfängt die SpVgg Selbitz am Samstag Nachmittag, Anstoß 15 Uhr, den SSV Kasendorf zum Oberfrankenderby. Nachdem die Frankenwäldler letzte Woche beim ASV Vach die Punkte für den endgültigen Klassenerhalt fahrlässig liegen gelassen haben, wollen die Blau-Weißen den Bock nun Zuhause umstoßen. Voraussetzung ist ein Heimsieg gegen das abgeschlagene Schlusslicht SSV Kasendorf. "Ich kann nur jedem raten den Gegner nicht zu unterschätzen. Sie haben nichts mehr zu verlieren und können befreit aufspielen. Die letzten Kasendorfer Ergebnisse haben zudem gezeigt, dass die Moral bei ihnen intakt ist", warnt Schödel vor dem Tabellenletzten. Die letzten Spiele -teils gegen Mannschaften aus dem vorderen Tabellendrittel- verloren die Mannen aus dem Kulmbacher Land alle nur knapp. “Mit den alten Recken Jahrsdörfer, Sudol und Hollfelder sowie den beiden Pistor-Brüdern haben sie durchaus Qualität in ihren Reihen”, betont Schödel, der ein Geduldsspiel erwartet. “Wir dürfen nicht blind drauf los stürmen, müssen eine gute Balance zwischen Defensive und Offensive finden”. Personell steht ihm der gleiche Kader wie letzte Woche zur Verfügung.
 
Aufgebot: Möschwitzer, Schall - Spindler, Mallik, Schuberth, Thierauf, Damrot, Winter, Edelmann, Lang, Rolph, Bernegg, Hager, Hübler, Findeiß;