In der Fußball-Landesliga Nordost kommt die SpVgg Selbitz einfach nicht auf Touren. Gegen den ASV Veitsbronn-Siegelsdorf soll am Samstag der erste Sieg im neuen Jahr her.
 
Wieder einmal die gleiche Leier: Gut gespielt, Torchancen en masse, Lob vom Gegner und artig die Punkte abgeliefert. Die letzte 1:2 Auswärtsniederlage der SpVgg Selbitz beim TSV Kornburg war einmal mehr sinnbildlich für die bisherigen vier Auftritte nach der Winterpause. "Zum Harre raufen", konstatiert Selbitz´ Spotlicher Leiter Norbert Drobny die aktuelle Situation. Sei es drum, Samstag Nachmittag, Anstoß 14 Uhr, soll gegen den ASV Veitsbronn-Siegelsdorf der Bock endgültig umgestoßen werden. 
 
“Wer die Tabelle ließt, weiß um was es heute geht. Es ist ein richtungsweißendes Spiel”, unterstreicht Drobny die Bedeutung der Partie. Mit einem Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten könnten sich die Frankenwäldler Luft nach unten verschaffen. Die von Trainerfuchs Uwe Neunsinger trainierten Gäste liegen fünf Zähler hinter der Spielvereinigung, haben zudem noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Trainer Henrik Schödel stellte seine Elf unter der Woche auf ein zweikampfintensives Spiel ein: “Veitsbronn kommt vor allem über Kampf, Laufbereitschaft und Einsatzwille. Dies gilt es zu einhundert Prozent anzunehmen".
 
Schmerzlich vermisst wird auf Selbitzer Seite Angreifer Marco Bernegg, der sich in Kornburg eine Zerrrung im Adduktorenbereich zuzog. Lucas Herrmann aus der U19 komplettiert den Selbitzer Kader.   

Aufgebot: Möschwitzer, Schall – Spindler, Mallik, Schuberth, Thierauf, Damrot, Schott, Winter, Edelmann, Lang, Rolph, Hager, Hübler, Findeiß, Herrmann;