Zum letzten Spiel des Jahres empfängt die SpVgg Selbitz am Samstag Nachmittag, Anstoß 14 Uhr, den TSV Neudrossenfeld zum Ostoberfrankenderby.

Nach der unfreiwilligen Pause am letzten Wochenende wissen die Frankenwälder nicht so recht wo sie stehen. “Der Spielausfall in Buch hat uns eigentlich gar nicht gepasst”, merkt Trainer Henrik Schödel an, der sich den heutigen Gegner bei dessen 3:0 Heimsieg gegen den ASV Veitsbronn-Siegelsdorf unter die Lupe nahm. Generell sind die vom ehemaligen Selbitzer Coach Werner Thomas trainierten Grün-Weißen in letzter Zeit stark unterwegs. Vier Siege in Folge gelangen dem TSV zuletzt, entsprechend selbstbewusst dürften die Mannen vom Weinberg heute auftreten. Aber auch die Schödel-Elf braucht sich nicht verstecken. Mit fünf Siegen aus den letzten sieben Partien konnten die Frankenwäldler zuletzt kräftig punkten und haben mit nun 27 Zählern die Relegationszone erst einmal verlassen. “Wir müssen heute noch einmal über die Schmerzgrenze hinaus gehen und alles investieren was wir haben", fordert Schödel letztmals in diesem Jahr bedingungslosen Einsatz von seiner Elf. Allerdings ist die Personallage im Selbitzer Lager ziemlich angespannt. Thomas Mallik ist privat verhindert. Ahmet Gezer und Pascal Spindler hüteten unter der Woche das Bett. Zu allem Überfluss zog sich Marco Bernegg im Training eine Zerrung zu, was die ohnehin schon dünn besiedelte Selbitzer Offensive weiter schmälert. "Wir lassen uns vorne drin was einfallen, vielleicht auch was überraschendes", will sich Schödel nicht in die Karten schauen lassen. Die wahrscheinlichste Option wird aber wohl sein, dass Martin Damrot neben Pascal Hager ins Sturmzentrum rückt und entweder Stefan Pavel oder der wieder genesene Niklas Hübler die linke Flanke besetzt. Hannes Häßler aus der U19 komplettiert den Kader.  

Aufgebot: Möschwitzer (Yilmaz) - Spindler (?), Schuberth, Damrot, Schott, Winter, Frank, Edelmann, Lang, Pavel, Strootmann, Hager, Patriche, Hübler, Gezer (?), Findeiß, Häßler;