Nach der unglücklichen Niederlage in Erlangen-Bruck ist die SpVgg Selbitz zum Abschluss der Vorrunde am Samstag Nachmittag, Anstoß 14 Uhr, gegen den ASV Pegnitz gefordert.

Die Gäste aus der Schulstadt liegen mit sechzehn Zählern zwei Punkte hinter den Frankenwäldlern. Die Lage ist daher klar: Mit einem Sieg könnte die Schödel-Elf zwar einen großen Schritt in Richtung Mittelfeld machen, bei einer Niederlage droht aber auch das abrutschen auf einen Relegationsplatz. Trotz der aufsteigenden Form in den letzten Wochen spricht man im Selbitzer Lager daher auch von einem wegweisenden Spiel. “Die Lage ist tückisch, wir sind noch lange nicht über dem Berg und müssen weiter Gas geben”, hebt Schödel mahnend den Zeigefinger. Die Gäste, die als sehr robust und kampfstark gelten, haben bisher vor allem auf des Gegners Platz so ihre Probleme. Einem Sieg in Kasendorf stehen sechs Niederlagen gegenüber. Positiv sticht Toptorjäger Daniel Heißenstein heraus, der zehn der insgesamt 24 Pegnitzer Treffer erzielt hat. Der ehemalige Hollfelder Bayernligastürmer hat unter seinem alten Trainer Heiko Gröger augenscheinlich zu bekannter Stärke zurückgefunden. “Seine Kreiße gilt es einzuengen", weiß Schödel, der die Pegnitzer letzte Woche beobachtet hat. "Wenn wir aber wieder genau so kompakt und homogen gegen den Ball arbeiten wie zuletzt, ist mir da nicht Bange”, konnte sich Schödel jüngst auf seine Defensive verlassen, die in den letzten fünf Partien nur drei Gegentreffer -davon zwei Foulelmeter- zuließ. Personell kann die SpVgg Selbitz aus dem Vollen schöpfen.

Aufgebot: Möschwitzer (Yilmaz) - Spindler, Mallik, Schuberth, Damrot, Schott, Winter, Frank, Edelmann, Lang, Pavel, Bernegg, Hager, Patriche, Hübler, Gezer, Findeiß;