Nach zwei deutlichen Heimniederlagen will die SpVgg Selbitz heute Nachmittag, Anstoß 17 Uhr, einen kompetten Fehlstart vermeiden. Mit dem TSV Nürnberg/Buch gastiert allerdings der nächste Hochkaräter aus Mittelfranken in Selbitz.

 Im dritten Heimspiel innerhalb von zehn Tagen will die SpVgg Selbitz wieder zurück in die Erfolgsspur. Allerdings gastiert nach dem SC Schwabach und dem ATSV Erlangen heute Nachmittag das nächste Schwergewicht aus dem Ballungsraum Nürnberg/Fürth/Erlangen im Frankenwald. Die “Bucher Jungs”, wie das Team aus dem Nürnberger Knoblauchsland gerufen wird, starteten mustergültig in die neue Saison. Drei Siege aus drei Spielen, bei einem Torverhältnis von 11:2, deuten die Stärke der Mannschaft von Ex-Profi Thomas Adler an. In den letzten drei Spielzeiten waren die Nürnberger immer unter den ersten Fünfen der Tabelle zu finden. Ob nun ausgerechnet die zuletzt schwächelnde Schödel-Elf die blütenweiße Bucher Weste bekleckern kann? Wenn es nach dem Selbitzer´ Übungsleiter geht, dann schon: “In meiner Mannschaft steckt wesentlich mehr Potential, als das was wir zuletzt gezeigt haben. Nur müssen wir es auch mal wieder auf den Platz bekommen. Ich bin mir sicher, dass wir heute anders auftreten”, verspricht Schödel eine stärker auftretende Selbitzer Mannschaft als in den jüngsten beiden Heimspielen, wo vor allem im kämpferischen Bereich vieles Stückwerk blieb. “Auch wenn es abgedroschen klingt, wir müssen über den Kampf zum Spiel finden”, bedient sich Schödel mit einer der wohl gängigsten Fußball-Floskeln, die aber für die aktuelle Selbitzer Situation treffender nicht sein könnte. “Jeder einzelne muss an sein absolutes Limit gehen und wieder eine andere Körpersprache an den Tag legen. Dann stellt sich auch der Erfolg wieder ein”, erinnerte Schödel die Seinen unter der Woche noch mal an die Grundtugenden. Nicht mit “kämpfen” können an diesem Wochenende die verletzten Damrot, Zekic und Hager sowie die privat verhinderten Frank und Strootmann. 

Aufgebot: Möschwitzer, Yilmaz – Spindler, Mallik, Schuberth, Schott, Winter, Keilwerth, Edelmann, Lang, Redondo, Cavelius, Bernegg, Hübler, Gezer, Findeiß;